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WALTER HÖSCH
Iditarod Trail Alaska 2010
Eines der härtesten und kältesten Winterrennen der Welt durch die eisige Wüste von Alaska. 1700 km beträgt die Langdistanz und immer noch beachtliche 560 km die Kurzdistanz. Weltweit werden für dieses Rennen nur 50 Starter zugelassen. Diese können dann in den Disziplinen "Mountainbike", "Ski" oder zu "Fuß" diese Strecke bewältigen. Bei der Anmeldung ist anzugeben, in welcher Disziplin man an den Start geht.
Die Teilnehmer sind bei diesem Rennen auf sich allein gestellt. Die Überlebensausrüstung muss von den Teilnehmern mitgeführt werden. Die Teilnehmer, die zu Fuß gehen, ziehen dafür eine Pulka hinter sich her. Auch ein Zeitlimit ist vorgegeben, für die 560 km sind dies 10 Tage.

Nach Bewerbung und eines Auswahlgespräches erhielt ich, als einer der ersten Deutschen, vom Veranstalter die "Einladung" zum Start. Doch bevor am 28.02.2010 der Startschuss fiel, absolvierte ich 5 Monate vorher ein hartes Training. 2300 Trainingskilometer, viele Materialtests und ungemütliche Biwaks hatte ich überstanden.

Das Rennen lief die ersten Tage hervorragend, auch wenn sich das Wetter nicht von seiner besten Seite zeigte. Nach 4 Tagen hatte ich den Checkpoint "Rainy Pass Lodge" am Puntilla Lake erreicht und somit einen Tag Zeitpuffer rausgelaufen. Am 5. Tag überschritt ich den Rainy Pass (ca. 1000 m hoch) und beim Abstieg durch die Dalzell-Schlucht hatte ich leider einen Unfall, der mich dazu zwang beim Checkpoint in Rohn das Rennen abzubrechen. Auf die geleisteten 336 km in 5 Tagen im Winter in Alaska war ich trotz allem sehr stolz. 

Über dieses Rennen, das Training und die Vorbereitung berichte ich ausführlich in meinem Vortrag "Iditarod Trail, Alaska - eines der härtesten und längsten Winterrennen der Welt".

 

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